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Samstag, 22. April 2017
Turbulenzen in der Arztpraxis

Die Theatergruppe im TV Obing bot bei der Premiere des Lustspiels „Gute Besserung“ von Bernd Gombold auf der Bühne beim John einen äußerst unterhaltsamen Abend. Hildegard Strell, Sigrid Schausbreitner und Lisa Steinsiek wurden für ihre Verdienste geehrt.

Obing – „Lachen ist die beste Medizin“ – das Premierenpublikum war begeistert und sparte nicht mit Applaus: „Tolles Bühnenbild und super gespielt“. Mit der Komödie über das bunte Treiben in einer Arztpraxis hat die Theatergruppe im TV Obing rezeptfrei bei Kassen- und Privatpatienten für einen heiteren Theaterabend gesorgt.
Liebe, Überheblichkeit, Bestechung, Verkupplungsversuche und ein Happy End waren in der Praxisgebühr inbegriffen und probates Mittel für Lachsalven aller Art. Denn das amüsante Stück über die überspitzten Auswirkungen der Gesundheitsreform punktete mit durchgängiger Handlung und gut gesetzten Pointen.

Beste Voraussetzungen also für das eingespielte und gewohnt spielfreudige Ensemble um Maria Schuster und Bastian Klaus, das sich gut aufgelegt präsentierte und ebenso wie die Debütanten Christian Dobler und Manfred Köhler mit souveränem Spiel überzeugte. Dementsprechend lustig ging es auf der Obinger Theaterbühne zu. Dort führten Dr. Klaus Sommer (Sebastian Zehentmaier) und seine Frau Marlene (Maria Schuster) gemeinsam eine gut gehende Arztpraxis. Während der Doktor von einem Notfall zum nächsten hetzt, klagt die überspannte Gattin ständig über die finanziellen Auswirkungen der Gesundheitsreform. „Um die Finca in Mallorca bezahlen zu können, müssen wir das Chalet in St. Moritz verkaufen“. Um den Lebensstandard zu sichern, zieht sie Privatpatienten den Kassenkranken vor und lässt dies die „Holzklasse“ auch deutlich spüren, denn „niemand lebt ewig und Kassenpatienten schon gar nicht“. Klar, dass für Tochter Katrin (Franziska Klaus) eine gute Partie gewünscht ist, wie beispielsweise der ältliche Privatpatient Dr. Wuschnik (Hans Wolfegger). Doch das übergebliebene Muttersöhnchen ist so gar nicht nach dem Geschmack der Arzttochter. Schon eher Handwerker Markus (Manfred Köhler), der den Praxisbetrieb mächtig durcheinanderwirbelt.
Arzthelferin Sonja (Daniela Schwarz) ist die gute Seele der Praxis. Sie hält den Laden am Laufen und dies ist bei dem Trubel alles andere als einfach. Die reiche Hypochonderin Eleonore von Himmelsberg (Lisa Steinsiek) gibt sich mit dem lästigen Pharmavertreter Paul Pille (Peter Heise) und Kassenpatienten wie dem Handwerker Karl Sommerfeld (Bastian Klaus), seiner Frau Rosa (Monika Lex) und deren Schwiegervater (Franz Strell), die unbedingt behandelt werden wollen, oder der alten Lena (Christina Dobler), die gerne ihren Oskar entmannen möchte, die Klinke in die Hand. Obendrein lässt auch die Arbeitsmoral von Hausmeister Erkan (Michael Kriechbaumer) zu wünschen übrig. „Echt krass“ liegen seine Interessen beim weiblichen Geschlecht und schnellen Autos.

Obwohl es in der Praxis drunter und drüber geht, gibt es am Ende gleich mehrere glückliche Paare. Mehr wird nicht verraten. Nur so viel: Souffleuse war erstmals Gertrud Kreilinger. Franz Strell, Sebastian Zehentmaier, Bastian Klaus und Michael Kriechbaumer waren nicht nur als Akteure auf der Bühne, sondern auch für den Bühnenbau verantwortlich. Stefan Oberlechner war für die Technik zuständig, Erika Oberleitner, Nicole Laxganger und Manuela Reichgruber für Maske und Frisuren.

40-jähriges Bühnenjubiläum für Hildegard Strell
Der Theaterabend bot zudem den passenden Rahmen, um Hildegard Strell für ihre Verdienste um den Verein und ihr 40-jähriges Bühnenjubiläum zu ehren. Lisa Steinsiek wurde für zehn Jahre ausgezeichnet. Sigrid Schausbreitner wurde nach fünf Jahren als Abteilungsleitung verabschiedet. Als Schauspielerin bleibt sie aber weiterhin aktiv.

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Mittwoch, 5. April 2017
Vorhang auf für die Theatergruppe Obing

Ein paar vergnügte Stunden und beste Unterhaltung verspricht die Theatergruppe Obing mit dem Lustspiel „Gute Besserung“ von Bernd Gombold auf der Bühne im Gasthof zur Post „beim John“. Premiere ist am Freitag, 1. April.
Obing – Die Proben zu der Komödie in drei Akten laufen auf Hochtouren. Die speziellen Charaktere und ihre gesundheitlichen Wehwehchen der Menschen im Stück bieten jede Menge witziger Vorlagen für das bewährte Ensemble. In der Arztpraxis von Dr. Klaus Sommer geht es nämlich drunter und drüber. Die Arztgattin ist eine machtgierige Geschäftsfrau, die privat versicherte Patienten wie den Beamten Dr. Wuschnik, bevorzugt. Holzklasse-Patienten wie die Familie Sommerfeld bekommen das zu spüren. Deshalb versucht die Familie trickreich, an Behandlungstermine zu kommen. Tochter Kathrin kann es ihrer überkandidelten Mutter nicht recht machen und Arzthelferin Sonja ist bemüht, die Wogen zu glätten. Während dessen testet der kriminelle Pharmavertreter Paul Pille gefährliche Medikamente an der Hypochonderin Eleonore von Himmelsberg. Turbulenzen sind programmiert. Spritzige Dialoge im Wartezimmer, amüsante Wendungen und allerlei irrwitzige Verwechslungen sind das Rezept für einen vergnüglichen Theaterabend. Ob nun Kassen- oder Privatpatient oder eingebildeter Kranker - Lachen ist gesund und die beste Medizin.
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Sonntag, 20. März 2016
Da Kini, da Wildschütz und der Hirsch no dazua

Als eine der ältesten Laienspielgruppen Bayerns sind sich die Theaterer der langen Obinger Volksspieltradition bewusst und so wurde anlässlich der 1300-Jahr-Feier Obings ein bayrisches Wildererspiel ausgesucht. Wer die Obinger kennt, weiß, dass das Ensemble um Sigrid Schausbreitner und Bastian Klaus wieder alle Register ziehen wird, um dem Publikum einen unterhaltsamen Theaterbesuch zu bieten.

Neben den versierten und langjährigen Darstellern kommt mit Michael Hofstetter, Korbinian Zierer und Felicia Lex heuer auch der Theaternachwuchs zum Zug. Sorgfältig ausgesuchte Kostüme und ein effektvolles Bühnenbild setzen das Stück eindrucksvoll in Szene. Der Rest ergibt sich von selbst, denn gerade die Wilderer umgibt ein besonderer Mythos.

So wird es ein bisschen dramatisch und emotional aber auch hintergründig und humorig, wenn das Büchserl kracht und der Wildschütz dem Jäger das ein oder andere Schnippchen schlägt. Das Leben im Isarwinkel um das Jahr 1870 ist rau und gefährlich. Der eigensinnige und mutige Bauernsohn Lois will sich nicht im deutsch-französischen Krieg verheizen lassen, sondern lieber seine Mutter und die vielen Geschwister auf dem Hof unterstützen. Das Wildern ist da eine willkommene, wenn auch lebensgefährliche Einnahmequelle. Auf einem seiner nächtlichen Pirschzüge rettet Lois einem unbekannten Mann das Leben, bringt ihn vor dem Jäger in Sicherheit und nimmt ihn nach Hause zur Mutter, die ihn gesund pflegt. Am anderen Morgen ist der Mann verschwunden, lässt aber eine Goldmünze zurück. Der Unbekannte war kein Geringerer als...

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Aufführungschronik Aufführungen der letzten Jahre: 2016 Da Kini, da Wildschütz und der Hirsch no dazua 2015 Diamant...
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1. Abteilungsleiterin   Maria Schuster  08075 651
0174 5379904 
2. Abteilungsleiter  Bastian Klaus   0179 1174908  

 

 

 

 

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